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Ruthenium

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Was ist Ruthenium?

Beim Ruthenium handelt es sich neben Platin, Iridium, Osmium, Rhodium und Palladium um eines der Edelmetalle der sogenannten Platingruppe. Nachdem die zuvor genannten Elemente der Platingruppe zwischen den Jahren 1803 und 1804 durch die beiden Chemiker Smithson Tennant und William Hyde Wollaston entdeckt wurden, dauerte es bis zur Entdeckung des Rutheniums bis zum Jahr 1844. Der Name Ruthenium leitet sich dabei von der lateinischen Bezeichnung des Fundorts ab. Ruthenia bedeutet nämlich nichts anderes als Russland.

Mit einem Masseanteil an der Erdkruste von nur 1 ppm (parts per million) ist Ruthenium deutlich seltener als etwa Silber und Gold. Da das Edelmetall in der Regel mit anderen Platinmetallen in Platinerzen vergesellschaftet ist, gestaltet sich die Gewinnung an wichtigen Abbaustätten wie dem in Südafrika befindlichen Bushveld-Komplex sehr aufwendig. Weitere wichtige Abbaustätten für elementares Ruthenium befinden sich am Miass-Fluss in Russland, am Yuba River im US-Bundesstaat Kalifornien sowie auf der japanischen Insel Hokkaido.

Wozu wird Ruthenium verwendet?

Die außerordentliche Härte macht Ruthenium zu einem beliebten Bestandteil verschiedenster Platin- und Palladiumlegierungen. Diese werden beispielsweise in der Zahnmedizin, bei der Produktion von Füllfederhaltern oder in Gestalt von sogenannten Superlegierungen auf Nickelbasis für die Härtung von Triebwerks- und Turbinenschaufeln genutzt. Am häufigsten kommt das Edelmetall jedoch in Gestalt von Ruthenium(IV)-oxid als wichtiger Bestandteil von Elektroden und elektrischen Widerständen zum Einsatz. Als Münzmetall wird Ruthenium aufgrund der aufwendigen und teuren Verarbeitung hingegen nicht verwendet.

Eignet sich Ruthenium als Wertanlage?

Wie andere Edelmetalle auch zeichnet sich Ruthenium in erster Linie durch seine Seltenheit und damit durch die Eigenschaft aus, dass es sich nicht beliebig vermehren lässt. Somit besitzt es gegenüber ungedeckten Währungen wie dem Euro, dem US-Dollar oder dem Pfund einen eingebauten Inflationsschutz, da der Nominalwert parallel zur Geldentwertung steigt. Zudem sorgt die industrielle Nachfrage, die in Zukunft höchstwahrscheinlich weiter zunehmen wird, dafür, dass der Rutheriumpreis weiter steigen wird.

Damit eignet sich das Platinmetall als spekulativ eingesetzte Komponente zur Diversifikation des eigenen Anlegerportfolios. Ähnlich wie bei Silber, Platin und Palladium wird auch beim Rutheniumankauf der volle Mehrwertsteuersatz in Höhe von 19 Prozent fällig, was bei jeder Investition eingeplant werden sollte. Abgesehen davon ist das Investment in physisches Ruthenium völlig anonym möglich, sofern die Transaktion im Rahmen eines Bargeschäfts abgewickelt wird.

In welcher Form kann ich Ruthenium kaufen?

Noch handelt es sich bei Ruthenium um ein junges Anlagemetall, das physisch in nur wenigen Formen erworben werden kann. Da das Schmelzen zu Barren sehr aufwendig und mit einem deutlichen Aufschlag auf den Rutheniumpreis verbunden ist, existieren auf dem Markt derzeit lediglich Rutheniumbarren aus dem Hause Degussa mit einem Feingewicht von einer Unze und einer Reinheit von 999/1000. Manche Edelmetallhändler haben indes auch Rutheniumpulver im Portfolio, das in sogenannten Safebags mit Echtheitszertifikat ausgeliefert wird. Rutheniumpulver verfügt über einen deutlich geringeren Aufschlag auf den Rutheniumpreis sowie über einen höheren Wiederverkaufswert, da das Rutheniumpulver von der Industrie direkt weiterverarbeitet werden kann. Dies ist bei Rutheniumbarren nicht der Fall.

Checkliste: Was spricht dafür, physisches Ruthenium zu kaufen?

  • Bleibende Werte
  • Inflationsschutz
  • Mobiler Vermögensgegenstand
  • Hohe Wertdichte
  • Anonyme Investition möglich
  • Interessante Portfoliodiversifikation