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Rhodiumbarren

Welche Vorteile hat der Kauf von Rhodiumbarren?

Rhodium gehört zur Gruppe der Platinmetalle und ist neben Platin, Palladium, Iridium und Ruthenium eines der wenigen Metalle, die noch seltener sind als Gold. Darüber hinaus handelt es sich bei Rhodium um einen sehr gefragten Rohstoff, der unter anderem in der Medizintechnik, der Elektrotechnik sowie im Flug- und Fahrzeugbau dringend benötigt wird. Da die industrielle Nachfrage auch in den kommenden Jahren stetig steigen wird, gehört Rhodium in ein ausbalanciertes Rohstoffportfolio. Im Gegensatz zu Goldbarren und Silberbarren haben Rhodiumbarren den Vorteil, dass der Rhodiumpreis beinahe ausschließlich über die industrielle Nachfrage und nicht etwa über die Emotionen von Kapitalanlegern bestimmt wird.

Damit bieten Rhodiumbarren als Portfoliobestandteil einerseits performancetechnische Chancen haben andererseits jedoch auch das Potenzial die Volatilität im Rohstoffportfolio zu senken. Weiterhin besitzt Rhodium wie auch andere Edelmetalle durch seine beschränkte Verfügbarkeit einen inneren Wert, der niemals den Nullpunkt erreicht und mit der zunehmenden Inflation Schritt hält. Durch ihre hohe Wertdichte sind Rhodiumbarren in ihrer Rolle als mobiles Anlagegut prädestiniert für die platzsparende Investition größerer Kapitalmengen. Ein weiterer interessanter Aspekt, der für die Investition in das Industriemetall spricht, ist die Möglichkeit, Rhodiumbarren im Rahmen eines anonymen Tafelgeschäfts zu erwerben, sodass Dritte keine Kenntnis davon erlangen. Einzige Voraussetzung für die Abwicklung in bar ist eine maximale Investitionssumme von 10.000 Euro.

In welchen Stückelungen und Variationen werden Rhodium angeboten?

Auch wenn der Markt für Anlegerrhodium noch vergleichsweise klein ist, hat die steigende Nachfrage aus dem Privatsektor dazu geführt, dass Unternehmen wie Degussa und Baird & Co mit der Produktion entsprechender Rhodiumbarren begonnen haben. Diese Barren werden ebenso wie Kupferbarren aber anders als Platinbarren, Palladiumbarren, Iridiumbarren sowie Rutheniumbarren mit einer Feinheit von 999/1000 angeboten und sind in Stückelungen von 5 Unzen, 100 g, 1 Unze, 1/2 Unze, 1/4 Unze sowie 1/10 Unze verfügbar.

Soll ich Rhodiumpulver oder Rhodiumbarren kaufen?

Wie bei allen anderen Edelmetallen gilt auch im Fall des Rhodiums die Faustregel, dass der Anteil der Produktions- und Vertriebskosten mit zunehmender Größe der Verkaufseinheit steigt. Wer also möglichst viel Rhodium für sein Kapital bekommen möchte und mittelfristig keinen Verkauf des Edelmetalls plant, der greift zu Rhodiumbarren, die vergleichsweise nah am Spot-Preis der Rohstoffbörse gehandelt werden. Etwas teurer und lediglich in Einheiten von 50 g und 100 g verfügbar ist Rhodium in Pulverform.

Dieses in speziellen Safebags ausgelieferte Granulat wird mit einem deutlichen Aufschlag auf den Rhodiumpreis gehandelt. Allerdings geht der spätere Rhodiumankauf durch eine Scheideanstalt, einen Edelmetallhändler oder ein Industrieunternehmen deutlich leichter von der Hand, da Rhodiumpulver direkt weiterverarbeitet werden kann.

Im Fall von Rhodiumbarren ist dies nicht möglich, da der Rohstoff erst bei extrem hohen Temperaturen von mehr als 1.900 Grad Celsius eingeschmolzen und in einen verarbeitbaren Zustand gebracht werden muss. Unabhängig davon, ob die Wahl auf Rhodiumbarren oder Rhodiumpulver fällt, ist ein Preisvergleich vor dem Kauf von physischem Rhodium dringend zu empfehlen, da die Preise aufgrund der im Vergleich zu Gold, Silber und Platin geringen Nachfrage von Händler zu Händler sehr unterschiedlich ausfallen können.