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Rhodium

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Was ist Rhodium?

Rhodium gehört zusammen mit Platin, Palladium, Osmium und Iridium zur Gruppe der Platinmetalle und ist mit einer Konzentration von nur 1 ppb (part per billion) in der Erdkruste deutlich seltener als andere Edelmetalle wie Gold oder Silber. Seinen Namen hat das silber-weiße Metall, das härter als Platin ist und einen Schmelzpunkt von über 1.900 Grad Celsius aufweist, von den rötlichen und wasserunlöslichen Salzen, die beim Legieren von Rhodium entstehen. Die Wortwurzel "rhodon" stammt nämlich aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt so viel wie "Rose". Gewonnen wird Rhodium, das in der Natur zumeist zusammen mit Platin und Palladium vorkommt, aus sogenanntem Anodenschlamm, einem Abfallprodukt aus der Nickel- und Kupferproduktion.

Aufgrund der aufwendigen chemischen Verfahren, im Rahmen derer das Rhodium von Silber, Palladium und anderen Metallen getrennt wird, gilt Rhodium als besonders wertvoll. Dementsprechend wird der weltweite Bedarf nicht nur über Minen in Südafrika, Russland und Nordamerika gedeckt, sondern auch über die konsequente Rückgewinnung. In der Industrie dient Rhodium als Beschichtung für Schmuckstücke sowie zur Herstellung von Laborgeräten, Katalysatoren und Thermoelementen, wobei 90 Prozent der Jahresproduktion alleine auf die Automobilindustrie entfallen.

Warum eignet sich Rhodium als Wertanlage?

Die außerordentliche Seltenheit von Rhodium sowie die steigende industrielle Nachfrage machen das Metall bereits zu einem lohnenden Investment. Hinzu kommt die Tatsache, dass sich die verfügbare Rhodiummenge im Gegensatz zu den ungedeckten Währungen, in denen es gehandelt wird, nicht beliebig vermehren lässt. Damit verfügt Rhodium über einen eingebauten Inflationsschutz und ist damit ähnlich werthaltig wie Gold, Silber und Platin. Anders als reine Industriemetalle wie Kupfer zeichnet sich Rhodium zudem durch eine hohe Wertdichte aus, womit selbst große Kapitalbeträge platzsparend gelagert und bei Bedarf auch transportiert werden können.

Anders, als es bei Kapitalanlagen wie Aktien, Anleihen oder Immobilien der Fall ist, kann Rhodium auch anonym im Zuge eines sogenannten Tafelgeschäfts erworben werden. Zu beachten ist lediglich der für ein solches Bargeschäft gültige maximale Investitionsbetrag von 10.000 Euro. Wie bei anderen Edelmetallen können die mit Rhodium erzielten Gewinne nach Ablauf einer einjährigen Haltefrist steuerfrei realisiert werden. Investoren sollten jedoch beachten, dass zusätzlich zum Rhodiumpreis der volle Mehrwertsteuersatz fällig wird.

In welcher Form kann ich Rhodium kaufen?

Da das Edelmetall hauptsächlich industriell Verwendung findet, ist Rhodium im Shop von Edelmetallhändlern nicht in Form von Münzen erhältlich. Ähnlich wie Ruthenium und Iridium wird es jedoch als industrieübliches Rhodiumpulver inklusive Rhodium Zertifikat, das die Echtheit bestätigt, in sogenannten Safebags verkauft. Alternativ können Edelmetallinvestoren zu Rhodiumbarren greifen. Diese sind in einer Reinheit von 999/1000 in Stückelungen von 1/10 Unze bis hin zu 5 Unzen erhältlich. Insbesondere Rhodiumpulver bietet auf dem Markt einen hohen Wiederverkaufswert, da es von der Industrie in dieser Form unmittelbar verarbeitet werden kann.

Checkliste: Was spricht dafür, physisches Rhodium zu kaufen?

  • - Bleibende Werte
  • - Inflationsschutz
  • - Mobiler Vermögensgegenstand
  • - Hohe Wertdichte
  • - Anonyme Investition möglich
  • - Interessante Portfoliodiversifikation