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Platin

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Was ist Platin?

Bei Platin handelt es sich um ein schweres Übergangsmetall, das sich vor allem durch seinen hohen Schmelzpunkt von 1768 Grad Celsius und seine Korrosionsbeständigkeit auszeichnet. Die Bezeichnung Platin leitet sich dabei vom spanischen Begriff "platina" ab, der seinerseits die Verniedlichungsform des Wortes "plata", also Silber, ist. Ursächlich für diese Bezeichnung ist die Tatsache, dass Platin erstmals im 17. Jahrhundert in den spanischen Kolonien in gehäufter Form auftauchte, auch wenn die Platinverarbeitung in Form von Legierungen bereits für das Alte Ägypten um 3.000 vor Christus nachgewiesen ist. Im 17. Jahrhundert betrachteten die Spanier Platin jedoch als Abfallprodukt beim Goldschürfen.

Da die chemischen Eigenschaften und das spezifische Gewicht des Platins jenem von Gold ähnelten, bezeichnete man Platin auch als "unreifes Gold". Diese Eigenschaften machten Platin auch bei Münzfälschern sehr beliebt. Nachdem man Platin im russischen Zarenreich für die Zeitspanne zwischen 1825 und 1845 als Münzmetall zur Prägung von Rubelmünzen verwendete, verlor das Edelmetall seine Bedeutung als Münzmetall, wurde jedoch zunehmend in der Industrie verwendet, was den Platinpreis speziell an der Schwelle zum 20. Jahrhundert ansteigen ließ. Heute wird Platin vor allem für die Schmuckherstellung, in der Elektro- und Medizintechnik sowie in der Fahr- und Flugzeugherstellung verwendet.

Warum eignet sich Platin als Wertanlage?

Wie andere Edelmetalle eignet sich auch Platin hervorragend zur Geldanlage, da es sich um einen seltenen Rohstoff handelt, der ähnlich wie Palladium, Rhodium, Ruthenium und auch Gold nur in minimalen Konzentrationen in der Erdkruste vorhanden ist. Da sich die Platinmenge anders als die Menge an Papier- und Giralgeld nicht unbegrenzt ausdehnen lässt, steigt der Wert des Platins durch die Inflation des Geldes an. Weiteren Einfluss hat die durch technologische Entwicklungen zunehmende industrielle Nachfrage, die ebenfalls dazu beiträgt, dass Platin immer einen intrinsischen Wert behält.

Ein zusätzliches Argument für Platin als Geldanlage sind die hohe Wertdichte und die daraus resultierende Eigenschaft als hochmobiles physisches Anlagegut, denn mit Hilfe von Platin lassen sich erhebliche Kapitalbeträge leicht in einer Hosen- oder Jackentasche transportieren. Wie beim Kauf von Gold und Silber gilt auch bei der Investition in Platin die Regel der einjährigen Haltefrist, nach der Kursgewinne gänzlich steuerfrei realisiert werden können. Allerdings ist Platin anders als Gold mit der Mehrwertsteuer in Höhe von 19 Prozent belegt, was auch beim Platinankauf durch einen Edelmetallhändler beachtet werden sollte.

In welcher Form kann ich in Platin investieren?

Wer in Edelmetalle investieren möchte, muss sich nicht Fragen, ob er Platin oder Gold kaufen soll, sondern in welcher Gewichtung zueinander, denn Platin ist sowohl in Form von Platinmünzen als auch in Gestalt von Platinbarren eine sinnvolle Portfoliodiversifikation. Anlageplatin wird von den meisten Edelmetallhändlern in Form von Münzen verkauft, wobei diese in der Regel ein Gewicht von einer Feinunze (31,1 g) bei einer Feinheit von 999,5/1000 aufweisen. Manche Platinmünzen wie das kanadische Maple Leaf sind auch in kleineren Stückelungen erhältlich. Alternativ bieten sich Platinbarren mit gängigen Stückelungen von 10 Gramm, 100 Gramm sowie 1.000 Gramm an.

Checkliste: Was spricht dafür, physisches Platin zu kaufen?

  • Bleibende Werte
  • Inflationsschutz
  • Steuerfreie Gewinnrealisierung nach einjähriger Haltefrist
  • Mobiler Vermögensgegenstand
  • Anonyme Investition möglich
  • Verschiedenste Stückelungen