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Palladiummünzen

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Geschichte der Palladiummünzen

Im Gegensatz zu den Edelmetallen Gold und Silber wird Palladium erst seit knapp 200 Jahren gezielt gefördert, sodass das Metall nie wirklich als Münzmetall für Kurantmünzen verwendet wurde, sondern vor allem für Schmuck. Im Jahr 1966 änderte sich dies jedoch, als die afrikanische Republik Sierra Leone eine Goldmünze als Gedenkprägung herausgab, von der man ebenfalls eine auf 100 Stück beschränkte Palladiummünze fertigte. Als erste offizielle Palladiummünze gilt allerdings eine im gleichen Jahr zu Ehren des tongolesischen Königs Taufa'ahau Tupou IV. geprägte Gedenkmünze.

Nachdem lange Jahre keine nennenswerten Prägungen in Palladium erfolgten, zog Frankreich im Jahr 1987 mit einer unter der Bezeichnung "Freiheitsstatue" bekannten Gedenkmünze nach. Weitere bekannte Palladiumprägungen folgten mit den russischen "Ballerinas" (1988-1995), den "Portugiesischen Entdeckungen" (1987, 1989, 1991, 1993-2000) sowie einzelnen Prägungen aus der Schweiz und dem Inselstaat Samoa. Durch den starken Anstieg, den der Palladiumpreis im Jahr 2001 mit einem Hoch bei rund 1.100 US-Dollar erfuhr, verringerte sich die Anzahl der verfügbaren Palladiummünzen wieder, da viele Anlagemünzen zur Edelmetallgewinnung eingeschmolzen wurden.

Geldanlage in Palladium

Während Silbermünzen, Goldmünzen und Platinmünzen schon lange als Anlagevehikel bekannt sind, begann die Stunde der Palladiummünzen im Jahr 2004 wieder zu schlagen, als China seinen bekannten Panda nicht nur in Gold, Silber und Platin, sondern auch in Palladium herausgab. Ein Jahr darauf folgte die Royal Canadian Mint mit der Prägung des Maple Leaf in Palladium in hoher Auflage. Während die beinahe historischen Münzen aus dem vergangenen Jahrtausend aufgrund ihrer Seltenheit mit einem hohen Aufschlag auf den Palladiumpreis gehandelt werden, zählen modernere Anlagemünzen wie

  • Der Emu
  • Das Maple Leaf
  • Die Cook Islands-Münzen
  • Sowie der russische Platin-Rubel

 

zu den Münzen, die für die Geldanlage taugen. Da diese Münzen dennoch in einer vergleichsweise geringen Auflage geprägt werden, ist der Aufpreis gegenüber dem Spot-Preis deutlich höher als bei Goldmünzen und Silbermünzen. Hinzu kommt, dass Palladiummünzen ebenso wie Palladiumbarren der Mehrwertsteuer von derzeit 19 Prozent unterliegen, was auch beim Palladiumankauf durch einen Edelmetallhändler freilich ins Gewicht fällt.

In welchen Stückelungen kann man Palladiummünzen kaufen?

Auch wenn ältere Palladiummünzen wie die französischen Prägungen oder die Erstprägung aus Tonga eine Reinheit von 980/1000 beziehungsweise 900/1000 hatten, hat sich bei den modernen Palladiummünzen ein Feingehalt von 999,5/1000 durchgesetzt. Die Stückelungen orientieren sich dabei an der im Edelmetallbereich üblichen Maßeinheit der Feinunze, wobei die meisten Münzen aus Palladium lediglich in Form einer 31,1 Gramm schweren Feinunze erhältlich sind. Einige Palladiummünzen wie die "Isle of Man" sind bei manchen Edelmetallhändlern auch in anderen Stückelungen von 2 Unzen, 1/2 Unze, 1/4 Unze sowie 1/5 Unze erhältlich.

Warum ist die Investition in Palladium derzeit so beliebt?

Dass sich Palladiummünzen seit Mitte der 2000er-Jahre steigender Beliebtheit bei Anlegern erfreuen, liegt nicht nur am steigenden Angebot wie etwa durch die Prägung des China Panda oder des Maple Leaf in größeren Auflagen, sondern auch an der Performance des Edelmetalls. In Relation zu Gold und Silber zeigte sich Palladium nämlich deutlich performanter.