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Palladium

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Was ist Palladium?

Palladium wurde im Jahr 1803 als 46. Element des Periodensystems entdeckt und gehört zusammen mit Platin, Iridium, Rhodium, Osmium und Ruthenium zur Gruppe der Platinmetalle. In der Natur kommt Palladium in seiner Reinform vor allem in Gestalt sogenannter geologischer Seifen in Flusssedimenten vor, wobei die Vorkommen in Nord- und Südamerika, Australien, Russland sowie Äthiopien bereits seit langer Zeit fast gänzlich ausgebeutet sind. Heute entstammt ein Großteil der jährlichen Weltproduktion aus Recyclingprozessen und der Gewinnung von Palladium aus Kupfer- und Nickelerzen.

Da Palladium im Gegensatz zu anderen Edelmetallen wie Gold und Silber erst vergleichsweise kurz Verwendung findet, hat es ebenso wie Platin keine große Vorgeschichte als historisches Münzmetall. Vielmehr findet Palladium seit seiner Entdeckung Verwendung in der Schmuckindustrie. Während es in Ostasien vor allem in seiner Reinform verarbeitet wird, setzt man es im Westen überwiegend in Form von Legierungen wie beispielsweise zur Herstellung von Weißgold ein. Abseits der Schmuckherstellung ist das weiß-graue Edelmetall ein wichtiger Rohstoff in der Medizintechnik, der Nanotechnologie aber auch im Fahr- und Flugzeugbau.

Warum eignet sich Palladium als Wertanlage?

Durch sein begrenztes Vorkommen hat sich Palladium gerade in letzten Jahrzehnten auch zu einem Anlagemetall entwickelt, wenngleich das Anlagevolumen im Vergleich zu Silber, Gold und Platin vergleichsweise gering ist. Wie alle anderen Edelmetalle stellt Palladium einen mobilen Sachwert mit einer hohen Wertdichte dar, was bedeutet, dass große Kapitalsummen leicht transportiert und mit geringem Platzaufwand gelagert werden können.

Zudem hat Palladium ebenso wie Gold einen eingebauten Inflationsschutz, da die Menge des verfügbaren Edelmetalls, anders als die Geldmenge, nicht beliebig ausgeweitet werden kann und der Wert von Palladium niemals auf null fallen kann, wie es bei ungedeckten Währungen möglich ist. Interessant ist Palladium für Privatanleger insbesondere als Ergänzung zu physischem Gold und Silber, da der Palladiumpreis wesentlich stärker von der wirtschaftlichen Nachfrage abhängig ist und damit einen starken Diversifikationseffekt hat.

Wer Palladium kaufen möchte, hat zudem die Option, dies im Rahmen eines sogenannten Tafelgeschäfts völlig anonym zu tun. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass der Investitionsbetrag unter 10.000 Euro liegt und die Zahlung in bar abgewickelt wird. Anders als bei der Investition in Aktien oder Immobilien erfährt also niemand von der Investition. Allerdings ist beim Palladiumkauf die Mehrwertsteuer zu beachten, die auch beim Palladiumankauf durch einen Edelmetallhändler ins Gewicht fällt.

In welcher Form kann ich Palladium günstig kaufen?

Investitionen in Palladium sind prinzipiell sowohl in Form von Palladiummünzen als auch in Gestalt von Palladiumbarren möglich. Die beschränkte Bandbreite der Palladiummünzen, die ausschließlich mit einem Feingehalt von 999,5/1000 angeboten werden, ist von Münzen wie dem kanadischen Maple Leaf, dem australischen Emu, den bekannten Cook Islands mit ihrem Segelschiffmotiv sowie von den aus Russland respektive der ehemaligen UdSSR stammenden Ballerinas geprägt. Alternativ können Privatanleger bei Edelmetallhändlern auch Palladiumbarren in Stückelungen von einem Gramm bis hinauf zu einem Kilogramm erwerben. Gerade bei seltener gehandelten Anlagemetallen wie Palladium ist ein Online-Preisvergleich sinnvoll, um möglichst viel Palladium pro Euro zu erhalten.

Checkliste: Was spricht dafür, physisches Palladium zu kaufen?

  • - Bleibende Werte
  • - Inflationsschutz
  • - Steuerfreie Gewinnrealisierung nach einer einjährigen Haltefrist
  • - Mobiler Vermögensgegenstand
  • - Anonyme Investition möglich
  • - Verschiedenste Stückelungen
  • - Portfoliodiversifikation