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Kupferbarren

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Warum ist Kupfer eine gute Wertanlage?

Als der Mensch vor rund 10.000 Jahren damit begann, Kupfer zu Kultgegenständen und Werkzeugen zu verarbeiten und man weder Gold noch Silber kannte, war das rote Metall der kostbarste Rohstoff, den die Menschheit kannte. Betrachtet man die enorme Rolle, die Kupfer in der modernen Wirtschaft spielt, wird klar, dass auch Kupfer eine gute Wertanlage ist, die in ein ausbalanciertes Portfolio gehört. Ebenso wie Gold und Silber bezieht Kupfer seinen Wert einerseits aus der begrenzten Verfügbarkeit sowie andererseits aus der hohen Nachfrage.

Im Gegensatz zu ausschließlich auf Vertrauen basierenden Währungen behält ein Kupferbarren ebenso wie ein Silberbarren immer einen inneren Wert. Während Silber und vor allem Gold jedoch stark von ihrem Charakter als Anlagemetall geprägt sind, wird der Kupferpreis beinahe ausschließlich über die industrielle Nachfrage bestimmt. Damit ist die Beimischung von Kupfer eine gute Möglichkeit zu Diversifikation des eigenen Rohstoffportfolios, zumal die Nachfrage nach Kupfer im Rahmen der Technisierung und Digitalisierung der Welt künftig weiter steigen wird.

In welchen Stückelungen und Variationen werden Kupferbarren angeboten?

Ebenso wie die Edelmetalle Gold, Silber und Platin wird auch das Halbedelmetall Kupfer in Form von gegossenen Barren angeboten. Da der Kupferpreis selbst deutlich unter dem Silberpreis notiert, lohnt die Fertigung kleiner Kupferbarren, anders als es bei Platinbarren, Palladiumbarren, Rhodiumbarren, Rutheniumbarren und Iridiumbarren der Fall ist, kaum. Dementsprechend beginnt die Angebotspalette der in einer Reinheit von 999/1000 gefertigten Barren mit einem Feingewicht von einer Unze, wobei das Aufgeld ein Mehrfaches des Kupferpreises beträgt.

Wesentlich verbreiteter sind Kupferbarren mit einer Stückelung von 500 Gramm, 1 Kilogramm sowie 5 Kilogramm, da der Anteil der Produktionskosten der Barren relativ betrachtet abnimmt. Alternativ zu den gegossenen Barren, wie sie beispielsweise von der Leipziger Edelmetallverarbeitung und Geiger Edelmetalle hergestellt und vertrieben werden, wird vereinzelt auch Kupfergranulat als Zentnerware vertrieben.

In welcher Form sollte ich in Kupfer investieren?

Der hohe Aufpreis gegenüber dem Kupferpreis macht die Investition in physisches Kupfer für Privatanleger wenig sinnvoll, zumal Kupferbarren ebenfalls eine sehr geringe Wertdichte vorzuweisen haben. Darüber hinaus sind Kupferbarren anders als Goldbarren mit dem vollen Mehrwertsteuersatz belegt, was sich ebenfalls negativ auf einen späteren Kupferankauf durch einen Händler oder auf privater Ebene bemerkbar macht.

Es ist daher wesentlich sinnvoller, Kupfer über die Börse zu kaufen, das sich im Gegensatz zu physischem Kupfer mit einem Knopfdruck wieder zu Geld machen lässt. Auf diese Weise entfallen nicht nur die Mehrwertsteuer und der exorbitante Spread zum Kupferpreis, sondern auch die Lagerkosten. Kupferbarren eignen sich dagegen hervorragend als günstige Anschauungsobjekte für eine virtuelle Kupferinvestition an der Börse sowie als dekorative Elemente für das Büro oder das Wohnzimmer.