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Kupferankauf

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Wo kann man Kupfer verkaufen?

Kupfer gehört anders als Gold, Silber und Platin zwar formal zu den Halbedelmetallen, stellt im Umfeld der Digitalisierung jedoch einen nicht minder wertvollen Rohstoff dar, der rege gehandelt wird. Auch wenn es im Handel Kupferbarren zu kaufen gibt, werden diese aufgrund des hohen Aufpreises auf den Materialwert von den meisten Edelmetallhändlern nicht angekauft. Während andere Edelmetalle bei einem spezialisierten Händler die attraktivsten Preise erzielen, sollten Kupferbarren, Kupfergranulat und Altkupfer aus Rohren, Kabeln und anderweitigen Beständen bei Altmetallhändlern oder Recyclinghöfen in Zahlung gegeben werden. Alternativ können Kupferbarren auch als dekorative Elemente einzeln an Privatpersonen verkauft werden, da an dieser Stelle der potenziell höchste Erlös möglich ist.

Wie entsteht der Kupferpreis beim Ankauf von physischem Kupfer?

Ähnlich wie beim Goldankauf, Silberankauf und Platinankauf findet beim Verkauf von Kupfer eine Bewertung des Materials anhand des vorhandenen Feingehalts sowie mit Bezug zum tagesaktuellen Kupferpreis statt. Je höher dabei der Feingehalt des Materials, desto höher fällt auch die Vergütung pro Kilogramm Kupfer aus. Ursächlich für diese Maßnahme bei Altmetallhändlern, Scheideanstalten und Recyclinghöfen ist die Tatsache, dass das reine Kupfer im Rahmen von mehreren Prozessschritten erst wieder von anderen Metallen getrennt werden muss, was ebenfalls mit Kosten verbunden ist. Neben Kupferbarren aus Feinkupfer sowie Objekten aus sogenanntem »Berry«-Kupfer, die bei einem Verkauf von Kupfer die höchsten Preise erzielen, nehmen Recyclinghöfe jedoch auch Altkupfer aus zahlreichen anderen Quellen entgegen. Dazu zählen unter anderem:

  • Gemischter Kupferschrott
  • Elektromotoren
  • Kupfer-Messing-Kühler
  • Transformatoren
  • Kabel
  • Sonstige kupferhaltige Elektrogeräte

 

Da Kupfer eine geringe Wertdichte hat und sich der Verkauf nur in größeren Mengen lohnt, steigt der Verkaufspreis typischerweise gestaffelt pro Kilogramm an. Wer also gleich 100 Kilogramm Kupfer verkaufen möchte, wird einen deutlich besseren Erlös erzielen als jemand, der lediglich einige Kilogramm an Kupferbarren in Zahlung geben will.

Wie läuft der Ankauf von physischem Kupfer ab?

Wer große Menge physisches Kupfer verkaufen möchte, sieht sich vor allem mit einem logistischen Aufwand konfrontiert, denn das Kupfer muss zunächst zu einem entsprechenden Händler gebracht werden. Dort wird das Material nach seiner Reinheit getrennt und klassifiziert und anschließend gewogen. Daraus resultiert der letztendliche Ankaufspreis, der nach dem Abschluss des Geschäfts entweder bar an den Verkäufer übermittelt oder auf dessen Bankkonto überwiesen wird.

Welche Alternativen bestehen zum Investment in physisches Kupfer?

Das physische Investment in Kupfer ist sowohl aufgrund der niedrigen Wertdichte von Kupfer sowie der damit einhergehenden Lager- und Transportproblematik nicht zu empfehlen. Kupferbarren sind daher eher als physisch-dekorative Manifestation eines virtuellen Kupferinvestments zu sehen. Darüber hinaus taugen Kupferbarren für sich genommen als witzige Geschenkidee und dekoratives Element für Wohn- und Arbeitszimmer. Wer in Kupfer investieren möchte, tut dies besser in Gestalt von börsengehandelten Wertpapieren, die keinerlei Lagerkosten verursachen und zudem deutlich liquider sind als mehrere Tonnen physischen Kupfers, die für eine sinnvolle Wertanlage notwendig wären.