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Kupfer

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Besonderheiten von Kupfer

Kupfer gehört - anders als Gold, Silber, Platin und Palladium - nicht zu den Edelmetallen, sondern zu den Halbedelmetallen und ist vor allem für seine charakteristische lachsrote Farbe bekannt, wobei Kupfer seine Farbe letztlich durch die Oxidation an der Luft erhält. Der Name Kupfer leitet sich vom lateinischen "aes cyprium" ab, was so viel wie "Erz von der Insel Zypern" bedeutet, was darauf zurückzuführen ist, dass auf der griechischen Insel in der Antike sehr viel Kupfer gefördert wurde. Da das Metall relativ weich und damit gut formbar ist, wurde es bereits seit dem Beginn der Kupferzeit vor rund 10.000 Jahren für die Herstellung von Kultgegenständen verwendet. Ferner gehört Kupfer zu den ersten Münzmetallen.

Ursächlich ist unter anderem die einfache Verarbeitung zu verschiedenen Kupferlegierungen, wie zum Beispiel Bronze, die aus Kupfer, Zinn und Blei besteht oder der aus Kupfer und Zink zusammengesetzten Legierung Messing. In Form verschiedener Legierung hat sich das Metall Kupfer seinen Status als Münzmetall bis heute erhalten. Allerdings wird der weit überwiegende Anteil der Kupferproduktion für diverse industrielle Zwecke benötigt. Aufgrund der hervorragenden elektrischen Leitfähigkeit, die noch besser ist, als jene von Gold, findet Kupfer überall dort Anwendung, wo elektrische Signale effizient übertragen werden müssen.

Eignet sich Kupfer als Wertanlage?

Da Kupfer kaum als Anlagemetall Verwendung findet, ist der Kupferpreis ausschließlich von der industriellen Nachfrage abhängig. Dies bietet für Privatanleger sowohl Chancen als auch Risiken, denn durch die Elektrifizierung und Digitalisierung der Welt steigt der Kupferbedarf stetig an. Im Gegenzug ist Kupfer als Element jedoch in deutlich größerer Masse vorhanden als Silber oder die extrem seltenen Edelmetalle Iridium, Rhodium und Ruthenium, die ebenfalls in der Elektrotechnik verwendet werden. Zumal Kupfer damit sehr volatil ist, also stark im Preis schwankt, eignet es sich vorwiegend als Spekulationsobjekt und weniger als Wertspeicher. Hinzu kommen die hohen Produktionskosten für physisches Anlagekupfer gegenüber dem börsengehandelten Kupferpreis.

Anleger, die Kupfer kaufen möchten, sollten daher zu Wertpapieren mit Kupfer als Basiswert greifen, da diese ebenfalls deutlich besser veräußert werden können. Reines Kupfer in physischer Form eignet sich aufgrund der geringen Wertdichte sowie der Belegung mit der Mehrwertsteuer, was auch Auswirkungen auf den Kupferankauf hat, nicht für ernsthafte Investitionen. Sinnvoll ist die Investition in das Industriemetall zu Diversifikationszwecken hingegen über börsengehandelte Produkte, zumal Anleger somit von den wirtschaftlichen Entwicklungen auf dem Weltmarkt profitieren, ohne ein exorbitantes Aufgeld von Form von Steuern und Preisaufschlägen auf den Kupferpreis zahlen zu müssen.

In welcher Form kann ich physisches Kupfer kaufen?

Kupfer gehört zu den Nischenprodukten im Bereich der Investition in physische Metalle. Dementsprechend existieren derzeit auch keine expliziten Anlagemünzen in Kupfer, was sich aufgrund des geringen Materialwertes zudem nicht lohnen würde. Kupfer wird im Shop der meisten Edelmetallhändler in Form von Kupfergranulat oder in Gestalt von Kupferbarren in Stückelungen von einer Unze bis hin zu 5 Kilogramm mit einer Feinheit von 999/1000 angeboten. Unter dem Strich eignen sich Kupfermünzen und Barren jedoch nicht für ein Investment, sondern eher als dekorative Anschauungsobjekte.