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Goldpreis

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Wie entsteht der Goldpreis?

Da es sich bei Gold prinzipiell um einen Rohstoff handelt, entsteht der Preis nach den Prinzipien von Angebot und Nachfrage. In der Praxis wird der Goldkurs ebenso wie der Silberpreis, der Platinpreis, der Palladiumpreis und auch der Kupferpreis dabei in der Weltleitwährung US-Dollar festgesetzt, wobei die Feinunze (31,1 Gramm) als Maßeinheit dient. Der Goldpreis in Euro orientiert sich dementsprechend daran, wie der Goldpreis aktuell in Dollar bemessen wird. Somit hat der Wechselkurs zwischen Euro und US-Dollar einen erheblichen Einfluss auf den Erwerb von Gold im Euroraum.

Durch den kontinuierlichen Handel mit dem Rohstoff Gold ändert sich der Goldkurs, wie auch der Kurs für andere Edelmetalle, im Rahmen der elektronischen Handelszeiten an den weltweiten Rohstoffbörsen kontinuierlich. Die wichtigste dieser Rohstoffbörsen ist die in New York ansässige New York Mercantile Exchange (NYMEX), zumal dort ein Großteil der Handelskontrakte abgewickelt wird. Weitere bedeutende Terminbörsen für Gold sind der Zürich Gold Pool, die TOCOM in Tokyo und die Hong Kong Mercantile Exchange. Der Goldkurs lässt sich am Goldchart damit in Echtzeit ablesen.

Durch welche Einflussfaktoren wird der Goldpreis beeinflusst?

Die Goldpreisentwicklung hängt zwar von Angebot und Nachfrage ab, jedoch sind diese Faktoren aufgrund der Tatsache, dass es sich bei Gold um keinen gewöhnlichen Rohstoff handelt, etwas breiter gefächert. Zum einen ergibt sich der Goldpreis aus der industriellen Nachfrage, wie sie durch die Schmuck- und Technologiebranche erzeugt wird. Dem gegenüber steht zum anderen das Marktangebot, das sich wiederum aus der Jahresfördermenge sowie dem durch Recycling verfügbaren Gold zusammensetzt.

Da Goldbarren und Goldmünzen wie das Maple Leaf, der Krügerrand oder der Wiener Philharmoniker seit jeher aber auch als Investment und Krisenvorsorge genutzt werden, hängt der Goldpreis zudem von politischen Ereignissen wie Kriegen oder Ängsten wie der Furcht vor Inflation sowie dem allgemeinen Wertverlust anderer Anlagegüter ab. Hinzu kommen Einflussfaktoren wie:

  • Allgemeine Investmentnachfrage
  • Goldankauf und Verkauf von Zentralbanken
  • Veränderungen des Zinsniveaus
  • Ölpreisentwicklung
  • Wechselkursschwankungen
  • Kosten für Förderung und Exploration

Theorie zur Goldpreismanipulation

Aufgrund der großen Bedeutung, die Gold auch heute noch hat, sind immer wieder Spekulationen über die Manipulation des Goldpreises durch Zentralbanken laut geworden, zumal diese über einen großen Teil der physischen Goldreserven verfügen. Für eine solche Manipulation spricht aus geldpolitischer Sicht der Wunsch von Regierungen, das Vertrauen in Papiergeldwährungen wie den US-Dollar, den Euro oder das Pfund zu stärken, zumal ein steigender Goldpreis die Schwäche von ungedeckten Währungen widerspiegeln kann.

Dagegen spricht allerdings, dass sich weit über 50 Prozent des weltweit vorhandenen Goldes in Privatbesitz befindet, was eine signifikante Einflussnahme einzelner Zentralbanken unwahrscheinlich macht. Hinzu kommt das mangelnde Interesse von Zentralbanken an der Goldpreisdrückung, denn dadurch würden auch die eigenen Bestände abgewertet, was wiederum den Spielraum in Notsituationen massiv reduziert.

Welchen Einfluss hat der Goldpreis beim Goldankauf?

Wer Goldmünzen oder Barren im Rahmen eines Goldankaufs bei einem professionellen Edelmetallhändler in Bares eintauschen möchte, kann sich sicher sein, immer einen korrekten Gegenwert zu erhalten, da sich die Preise beim Goldankauf beinahe in Echtzeit nach dem Börsenkurs richten. Das gilt inklusive Auf- und Abschlägen bei Münzen freilich auch für Goldbarren in Stückelungen beginnend von einem Gramm bis hinauf zu einem Kilogramm, zumal insbesondere Letztere sehr nah am Goldkurs gehandelt werden.